Unterstützung der Berufstätigkeit von Frauen als Element der FEB



Bleiben die Kosten für die FEB insgesamt zu hoch, wird der Mittelstand durch die familienergän­zenden Massnahmen zu wenig unter­stützt. Das führt dazu, dass weiterhin viele Eltern­teile, vor allem Frauen, der Erwerbs­tätigkeit fernbleiben oder durch zu kleine Arbeits­pensen nicht das mögliche Potenzial ausreizen, resp. das mögliche Einkommen erzielen.


Aus den Befragungen im Rahmen meiner Masterarbeit geht hervor, dass die aktuelle Situation im Bezug auf die Finanzierung der FEB für alle nicht befriedigend ist. Die Förderung der Berufstätigkeit von Eltern, insbesondere der Frauen, ist ein zentraler Nutzen der FEB.


Dies führt zu folgenden Voraussetzungen:

Eltern sollen Rahmenbedingungen vorfinden, damit Mütter und Väter im Arbeits­prozess verbleiben können. Hierfür braucht es eine gute Abdeckung an qualitativ guten Angeboten im Umfeld des Wohn- oder Arbeitsortes.

Konsequenzen für die Alters­vorsorge und die Karriere, die von Einkommensausfällen, und den Trennungsfall müssen transparent kommuniziert werden.


Egalisierung der Geschlechterrollen/Umsetzung der Gleichberechtigung von Mann und Frau

Aus den Recherchen meiner Masterarbeit zeigen sich im Bereich der Rollenverteilung von Mann und Frau sowohl in der Wahrnehmung als auch in der der Gleichbehandlung von Mann und Frau deutliche Unterschiede. Dies sind Gründe, warum die familienergänzende Kinderbetreu­ung teilweise sehr «stiefmütterlich» behandelt wird. Eine offene und transparente sowie auch differenzierte Diskussion über die Haltungen ist dringend notwendig, um die poli­tische Diskussion über die FEB-Angebote und die Kostenteilung sachlich führen zu können. Ausserdem braucht es für die egalitäre Gesellschaft, von welcher schlussendlich alle profitieren werden, folgende Massnahmen, die in Wirtschaft, Politik, aber auch in den Familien gefördert werden sollten:

  • Kinderbetreuung auch für Männer institutionalisieren

  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf innerhalb der Familie ausgleichend regeln

  • flexible Arbeitsmodelle (statt Teilzeitarbeit)

  • Förderung der (Geschlechter-)Diversität in Unternehmen

  • Karriere- und Mentoring-Programme für Frauen

  • Organisationskultur als Teil der Organisationsentwicklung

  • Transformaler Führungsstil

  • Verteilung der häuslichen Pflichten auf beide Eltern-/Ehepartner.

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Kunden sagen:

Philippe Anex Consulting half uns, die Angebotsstruktur kritisch und ohne Tabus zu hinterfragen. Auf diesem Weg sind wir zu einer Strategie gekommen, hinter welcher die grosse Mehrheit steht und klar und offen kommuniziert und verstanden wird.”